Schon ein Start-Up, als es diesen Begriff noch gar nicht gab

Die Hans Hundegger AG: Vom Ein-Mann-Betrieb zum Weltmarktführer. „Der Reichtum unserer Firma ist der Fleiß und die Kreativität unserer Mitarbeiter“

 

Vom Ein-Mann-Betrieb im Kuhstall des elterlichen Bauernhofs im bayerisch-schwäbischen Hawangen (Kreis Unterallgäu) zum Weltmarktführer für CNC-gesteuerte Abbundmaschinen - in den 40 Jahren seit der Unternehmensgründung hat die Hans Hundegger AG eine rasante Erfolgsgeschichte hinter sich. Und eine glänzende Zukunft vor sich: die unternehmerischen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des mittelständischen Familienunternehmens mit rund 440 Mitarbeitern sind bereits gestellt, gleich neben dem Stammwerk in Hawangen investiert die Maschinenbaufirma bereits in ein neues, modernes Vertriebszentrum, das derzeit aus dem Boden gestampft wird. In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen sein 40-jähriges Gründungsjubiläum. Gründe genug also, um auf den „runden Geburtstag“ anzustoßen – und wie es bei der Hans Hundegger AG zur guten Tradition geworden ist, feierte die komplette „Hundegger-Familie“ gemeinsam.

 

 

Das war schon ein besonderer Moment, als Firmenchef und Unternehmensgründer Hans Hundegger ans Mikrofon trat und seine Mitarbeiter im eigens aufgestellten Festzelt begrüßte - nicht nur, weil sich Hans Hundegger selbst normalerweise lieber im Hintergrund hält und bislang nicht als großer Redner in Erscheinung getreten ist. Und doch wurde es mucksmäuschenstill, als der 64-Jährige auf die spannende, bewegte und bewegende Historie seines Unternehmens zurück blickte. Und auch in diesem speziellen Moment blieb sich der Ausnahme-Unternehmer selbst treu: Er stellte keineswegs sich oder seine außergewöhnliche unternehmerische Leistung in den Mittelpunkt seiner Festrede, sondern bedankte sich bei denen, die ihm ganz besonders wichtig sind: Seine Mitarbeiter.

 „Der Reichtum unserer Firma ist der Fleiß und die Kreativität unserer Mitarbeiter“ - dieses Credo erfüllt die Hans Hundegger AG jeden Tag aufs Neue mit Leben. Und in seiner unterhaltsamen, interessanten und authentischen Festansprache wurde unmissverständlich deutlich, wie eng und herzlich die Verbindung zwischen Firmenchef und Mitarbeitern war und ist – denn Hans Hundegger wird völlig zur Recht als „Mastermind“ seines Familienunternehmens bezeichnet, der bis heute als Vorstandsvorsitzender die Fäden zusammenhält und die Geschicke seines Unternehmens mit Bedacht und unternehmerischer Weitsicht führt. Er hat ein Unternehmen geschaffen, das weit über die Grenzen des Unterallgäus in der Holzverarbeitungsbranche einen exzellenten Ruf genießt und mit einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro seit Jahren zum Weltmarktführer für CNC-gesteuerte Abbundmaschinen gewachsen ist.

Am 5. Oktober 1978 packte Hans Hundegger seinen ganzen Mut zusammen und verwandelte den leerstehenden Kuhstall seines elterlichen Bauernhofes in Hawangen kurzerhand zu einer Werkstatt um. Er baute und optimierte Maschinen für Sägewerke aus der Region – und staunte selber etwas über den Erfolg, den er damit hatte. Sein Unternehmen kam kaum mehr nach mit der Produktion von Sägen - so schnell und nachhaltig hatte sich der gute Ruf der Hans Hundegger GmbH verbreitet.

Groß war damals  die Skepsis  bei Zimmerern vor moderner Technik.  Hans Hundegger hatte eine eigene Abbundmaschine erdacht und konstruiert, 1984 stellte er die weltweit erste computergesteuerte Abbundmaschine vor. Der Erfolg war sensationell und diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Branche.

Der erste Schritt war getan, dann ging alles plötzlich unglaublich schnell: 1986 fiel der Startschuss für die Serienproduktion, erstmals wurden sechs Abbundmaschinen parallel zur Herstellung von Sägewerksanlagen hergestellt. 1989 gab es dann erstmalig die Datenübertragung vom Abbundprogramm direkt zur Abbundmaschine – ein innovativer Meilenstein, der zum Erfolg des Unternehmens wesentlich beitrug.

So groß war der Erfolg, doch in dieser Phase erkannte Hans Hundegger, dass er sich entscheiden musste: Weiter Sägewerksanlagen und Abbundmaschinen parallell zu produzieren, erschein ihm als schwierig.  1987 dann die Entscheidung, die Sparte der Sägewerksanlagen aufzugeben und sich voll auf die Produktion von computergesteuerten Abbundanlagen zu konzentrieren. 

 

Heute steht die Hans Hundegger AG vor einer glänzenden Zukunft, auch wenn der Markt in der Holzbearbeitungsbranche immer härter umkämpft ist. Das neue Vertriebszentrum wird der nächste Meilenstein sein, um das mittelständische Familienunternehmen auf die wachsenden Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Rund 440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gut 100 Millionen Euro Jahresumsatz, ein Betriebsgelände mit 41000 Quadratmetern Größe, davon 27000 Quadratmeter als Hallen- und Bürogebäude. 220 Maschinen der Hans Hundegger AG werden jährlich in 59 Länder geliefert, in den 40 Jahren seit der Unternehmensgründung wurden rund 5300 Maschinen produziert. Eine Erfolgsgeschichte!

 

Abbund, der Spaß macht

Zwei junge Zimmereibetriebe rüsten auf – und das mit sichtlicher Freude
Seit Lukas Weber seine Hundegger in Betrieb genommen hat, denke er „wie ein Schlosser“. Damit meint er, dass sein Unternehmen jetzt möglichst viele Arbeiten im Werk erledigt und dadurch kostbare Zeit auf der Baustelle spart. Ähnlich hält es Josef Strebinger – der niederösterreichische Holzbaumeister beziffert die Zeiteinsparung auf der Baustelle seit dem Kauf der Robot Drive mit 20 bis 30 %.

 

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Flexibilität und Wirtschaftlichkeit:

Der WALL-Master 3600 der HUNDEGGER AG beeindruckt die Branche

05.03.2018

Wie nachhaltig die HANS HUNDEGGER-Innovationstage sein können, beweist der neue WALL-Master 3600 des Allgäuer Abbundspezialisten: Erstmals hatte HUNDEGGER im vergangenen Jahr seinen Innovationstag nicht wie üblich am Stammsitz in Hawangen, sondern bei Holzbau Hauck in Neckarbischofsheim veranstaltet. Und dabei entstand die Idee, ein modulares System zur Fertigung von Holz-Fertighauselementen zu entwickeln.

Gesagt, getan: Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit feierte jetzt bei der Fachmesse Dach + Holz in Köln Premiere: Der Prototyp des WALL-Master 3600 der HANS HUNDEGGER AG war das Messehighlight schlechthin und überzeugte das Fachpublikum durch Flexibilität und erstaunliche Wirtschaftlichkeit. Die HUNDEGGER AG zeigte ein in sich schlüssiges System, das als Fertigungsstraße überzeugt: Sägen, Fräsen, Bohren, Nuten und bei Bedarf auch noch Beschriften in einem Guss.

Die Abbundanlage Robot Solo wird gemeinsam mit dem Plattenbearbeitungszentrum SPM-2 und dem WALL-Master 3600 zu einer breit aufgestellten Fertigungsstraße. Unterschiedliche Flächenelemente können in nur einem Durchlauf komplett bearbeitet werden. Die Fertigungsstraße erledigt Zwischen 5 und 120 mm starke und bis zu 500 kg schwere Flächenelemente können vor der Bearbeitung einzeln oder als Stapel auf den Maschinenhubtisch gelegt werden. Danach funktioniert alles vollautomatisch und jedes Modul bringt seine Stärken zur Geltung.

 

Video WALL-MASTER 3600

 

Die Reaktionen der Branche machten auch Hundegger-Marketingvorstand Walter Fahrenschon optimistisch: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und haben mit diesem Produkt einen Volltreffer gelandet. Das lässt gute Geschäfte nach der Messe Dach + Holz erwarten“.

Stolz war Fahrenschon auch auf das HUNDEGGER-Messeteam, das erneut einen perfekten und erfolgreichen Messeauftritt sicherstellte:  Sowohl die erstmal auf einer Messe präsentierte ROBOT-Solo als auch der neu entwickelte WALL-Master beeindruckten mit perfekten Vorführungen durch Flexibilität und Geschwindigkeit. Im Verbund mit der ebenfalls ausgestellten SPM-2 konnten das Hundegger System einer modernen Elementfertigung nachdrücklich präsentieren werden und so die einzigartigen Vorteile der gemeinsamen Software-Plattform CAMBIUM zeigen.

Als punktgenaue Ergänzung wurden die nicht auf der Messe ausgestellten Hundegger-Produkte ständig auf der neuen, großen HUNDEGGER-Videoleinwand zu sehen. Damit setze die HUNDEGGER AG mit ihrem Messestand ein deutliches Ausrufezeichen und stemmte sich erfolgreich gegen die sinkenden Besucherzahlen bei anderen Ausstellern der Dach + Holz.

Die neue HUNDEGGER-System Elementfertigung in Kombination mit dem neuen Maschinentyp WALL Master, stellten sich gerne in den Fokus des Messerauftritts. Das Portal ermöglicht Klammern , Fräsen und Dämmen von Elementen in Holzrahmenbauweise. In Kombination mit den Stab- und Platten Abbundmaschinen  ergibt sich so eine ganzheitliche Lösung im Bereich der Elementfertigung.

 

Das System zeichnet sich hierbei insbesondere durch einen durchgängigen Datenfluss und einen hohen Automatisierungsgrad im Bereich der Arbeitsvorbereitung aus. CAMBIUM wurde  um ein neues Modul erweitert, das gleichzeitig eine automatische Aufteilung eines Bauvorhabens in Stab- und Plattenbauteile ermöglicht und zudem den schichtweisen Aufbau einer Wand analysiert und für die Elementierung aufbereitet, sodass neben dem Abbund auch einem weitestgehend automatischen Verbinden der einzelnen Schichten mit Klammern, Fräsen und dem Dämmen der Elemente nichts im Wege steht.

 
 

Erfolgreicher Messestart

Erste Eindrücke von der Dach&Holz in Köln

22.02.2018

 

Reger Andrang herrschte bereits am ersten Tag auf der diesjährigen Fachmesse Dach&Holz in Köln.

  • Zu sehen ist unter anderem eine ROBOT-Solo, die mit einem 6-Achs-ROBOT-Aggregat und 16-fach Werkzeugwechsler nahezu unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.
  • Zweites Highlight am Stand ist der Plattenbearbeitungsautomat SPM-2. Mit 5-Achs-Kreissäge, Fingerfräsern, Bohr- und  Beschriftungsaggregat ausgestattet, führt die „Speed-Panel-Maschine“ auf Wunsch nicht nur den vollautomatischen Plattenzuschnitt aus, sie fräst und bohrt darüber hinaus auch alle in der Arbeitsvorbereitung angelegten Öffnungen – eine interessante Lösung für Holzbauunternehmen und Unternehmen aus der Verpackungsindustrie.
  • Messeneuheit und Besuchermagnet ist der neue WALL-Master 3600, ein vollautomatische Nagelbrücke mit Holzlagenerkennung und Einblasvorrichtung für Dämmstoffe.

 

 

 

Video WALL-Master 3600

15 Jahre Holzforum eingeläutet

Mit dem Neujahrsempfang bei der Hans Hundegger AG startet das Holzforum Allgäu ins Jubiläumsjahr

Spannende Einblicke, interessante Gespräche und gute Stimmung – beim Neujahrsempfang in Hawangen kam das Netzwerk Holz zusammen.

Rund 60 Mitglieder, so viele wie noch nie, kamen am 19.01.2018 bei der Hans Hundegger AG in Hawangen zum nun fünften Neujahrsempfang des Holzforum Allgäu e.V. zusammen. Damit ist das Jubiläumsjahr – 15 Jahre Holzforum Allgäu – offiziell eingeläutet.

 

 

 
 

Start in die digitale Zukunft

Zu einem fulminanten Start in die digitale Zukunft wurde der Innovationstag der Hundegger AG am Donnerstag, 7. September. Rund 100 geladene Gäste aus Deutschland und dem benachbarten Ausland konnten live miterleben, wie das Traditionsunternehmen einen mutigen Schritt in die Themen Industrie 4.0 und Big Data unternahm. Was für manchen Zimmermann noch wie Zukunftsmusik klingen mag, ist bei der Hundegger AG längst Gegenwart und so wurde das Thema des jüngsten Innovationstages „Industrieller Abbund“ zu einem kraftvollen Signal für Innovation und unternehmerischen Mut.

 
 

„Der Dachstuhl muss zum Möbelstück werden“

Entwicklungspartnerschaft bringt Hochleistungs-CNC-Anlage
Hasslacher Norica Timber möchte seine BSH-Abbundkapazität in Sachsenburg von 7500 auf 25.000 m3 erweitern. Mit der Durchsatzleistung will man die Bearbeitungsqualität der Elemente auf ein neues Niveau heben. Hundegger entwickelte dafür in enger Zusammenarbeit mit den Kärntnern eine Industrievariante der bewährten K2i-Abbundanlage. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

 

Die Hundegger-Top-Models

Früh übt sich, wer ein richtiger HUNGEGGER-Fan werden will!
Das Foto von Marie Steinberg mit ihrem Söhnchen Leopold wird das Cover der neuesten Ausgabe des internationalen Wirtschaftsmagazins "Holzkurier" zieren.

Gemeinsam mit dem Holzkurier hatte die HUNDEGGER AG auf der Fachmesse "LIGNA" in Hannover zu einem Cover-Fotoshooting aufgerufen - und die dort entstandenen Fotos sind wirklich einmalig und treffen genau das Thema: Never change an winning team!

Die Messebesucher konnten sich dabei vor ihrer Lieblings-Hundegger-Maschine fotografieren lassen, ehe sie sich im beliebten HUNDEGGER-Biergarten von den Messe-Strapazen erholten.
Marketing-Vorstand Walter Fahrenschon von der HUNDEGGER AG bedankte sich bei allen Teilnehmern für die tollen Fotos: "Alle Fotos hätten es eigentlich verdient gehabt, auf die Titelseite zu kommen". Marie Steinberg und der kleine Leopold wurden von der Jury dann zu den "HUNDEGGER-Top-Models" gekürt - ist ja auch zu süß, wie der Steppke und seine Mama in die Kamera des Profi-Fotografen strahlen!

Exclusiv-Veranstaltung High-Tech-Abbund

Profi-Anlage für Profi-Abbinder

Der Verband HIGH-TECH-ABBUND im Zimmererhandwerk e.V. ist der bundesweite Zusammenschluss von knapp 100 Unternehmen, die professionellen Abbund und Lohn-Abbund betreiben. Bei einer Exklusiv-Veranstaltung konnten sie als allererste die neue Abbundanlage 'K2 Industry' des Maschinenanbieters Hundegger besichtigen.

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CNC-Abbund für jedermann

19.06.2017

Hightech-Lösungen für 1-Mann-Betriebe, Holzindustrien und alle dazwischen

 

CNC-Abbund ist etwas für Industrie- oder richtig große Zimmereibetriebe – möchte man meinen. Mit der Robot Solo hält Hundegger diesem Argument eindrucksvoll entgegen.  Neben dem Einsteigermodell präsentierte der Marktführer auf der Ligna auch durchsatzstarke Neuentwicklungen für Stab- und Plattenelemente.

 

Wie immer war der Hundegger-Messestand auch auf der Ligna gut besucht. Insbesondere die Robot Solo stieß bei den Besuchern auf großes Interesse. Das CNC-Bearbeitungszentrum verfügt über einen 6-Achs-Robotarm. „Das ist in dieser Klasse einmalig“, informierte Marketingbeauftragte Ramona Rindle am Messestand. Mit „Klasse“ meinte Rindle nicht nur das Preisniveau der Anlage. Hundegger verkauft die Solo ab 200.000 € und macht sie somit auch für kleine Zimmereibetriebe erschwinglich. „Viele Unternehmen, die früher nie an einen vollautomatischen CNC-Abbund gedacht haben, sind jetzt durchaus interessiert“, beschrieb Rindle. 200.000 € seien ein überschaubarer Betrag, der sich bald amortisiere. Wie die Robot-Drive erledigt auch die Solo sämtliche Bearbeitungsschritte in allen Winkeln und Neigungen ohne Umkanten oder Wenden. Der maximale Querschnitt liegt bei 30 mal 65 cm. Bis zu 21 Werkzeuge sorgen dabei für nahezu unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten.

 

Hervorragende Berufschancen und neue Winterreifen

15.02.2017

Der Student Michael Jäckle aus Salgen wurde von der IHK für seine Bachelor-Arbeit ausgezeichnet. Das lohnt sich Opens external link in new windowVon Alf Geiger

Michael Jäckle aus Salgen hat allen Grund zur Freude: Der 22-jährige Werkstudent wurde für seine Bachelor-Arbeit zum Thema „Optimierung des Einsatzes von Mehrfach-Bohrkopf-Geräten durch Musteranalysen von Bohrbildern“ mit dem renommierten „Preis der schwäbischen Wirtschaft“ der IHK Schwaben belohnt.

 

Top-moderne Abbundmaschine für die Fachhochschule Rosenheim

10.02.2017

Neue Hundegger ROBOT-Drive im Labor für Sägewerkstechnik und Massivholzverarbeitung

Strahlende Gesichter an der Hochschule Rosenheim: Mit der Abbundmaschine   ROBOT-Drive der  Hans Hundegger AG verfügt die Hochschule jetzt endlich wieder über die notwendigen technischen Voraussetzungen, um die Studierenden erfolgreich auf modernen Anforderungen von Industrie 4.0 in der holzverarbeitenden Branche vorbereiten zu können.